Clyde und Bonnie
Profil
Autoren: Holger Schober
Damen: 1
Herren: 1
Aufführungsgeschichte: UA: Theaterland Steiermark/Dschungel Wien, 1. Oktober 2008
Bereich: Sprechtheater
Genre: Schauspiel, Jugend
Synopse: "Auch wenn uns die ganze Welt verfolgt/ Wir kümmern uns nicht drum/ Komm wir bomben uns durchs Leben und öffnen jede Tür/ denn wir sind Bonnie und Clyde" (aus "Bonnie und Clyde" von den Toten Hosen) Tarantino war gestern, Clyde und Bonnie rocken heute. Bonnie heißt schon immer Bonnie, Eltern können grausam sein. Clyde heißt eigentlich Werner, aber Bonnie nennt ihn Clyde. Sie sind jung. Sie sind verliebt. Sie rauben Banken aus. Zumindest stellen sie sich das so vor. Denn was ihre berühmten Namensvorgänger können, das können Clyde und Bonnie schon lange. Schluss mit Jugendarbeitslosigkeit! Schluss mit zerrütteten Familienverhältnissen! Schluss mit Frust! Raus aus dem Sozialbau und rein ins Leben! Aber wenn man sich selbst in die Schusslinie stellt, dann bekommt man hin und wieder auch eine Kugel ab. Holger Schober, der 2006 mit seinem Stück "Hikikomori" für den Deutschen Jugendtheaterpreis nominiert war, nimmt die wahre Geschichte der historischen Vorbilder zum Anlass, um ein B-Movie für das Theater zu schreiben, das im Hier und Heute spielt. Es geht um Jugendarbeitslosigkeit, soziale Verwahrlosung, Gewalt und wahre Liebe.

