Theater

Pavel Kohout

© O. Skacha, Prag

Biographie

Geboren 1928 in Prag. 1949-51 Sekretär des Kulturattachés in Moskau und 1968 einer der Wortführer des "Prager Frühlings". Er verfasst mit dem späteren Staatspräsidenten Václav Havel die "Charta 77". 1978 nimmt er einen Beratervertrag als Dramaturg am Burgtheater Wien an und erhält den Österreichischen Staatspreis für europäische Literatur. Daraufhin wird ihm ein Publikationsverbot erteilt. Er wird ausgebürgert und ist seit 1980 österreichischer Staatsbürger.  Er schreibt Prosa, darunter den Roman STERNSTUNDE DER MÖRDER, aber auch Lyrik und zahlreiche Theaterstücke. Kohout wird 1997 mit dem Kasseler Bürgerpreis Das Glas der Vernunft ausgezeichnet und erhält 2002 das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland sowie 2004 die Wiener Ehrenmedaille. Heute lebt der Dramatiker und Romancier zusammen mit seiner Frau Jelena in Prag und Wien.

Werke