Agota Kristof
Biographie
Agota Kristof, geboren 1935 in Csikvánd in Ungarn, verließ ihre Heimat während der Revolution 1956 und gelangte über Umwege nach Neuchâtel in der französischsprachigen Schweiz, wo sie bis zu ihrem Tod 2011 lebte. Als Arbeiterin in einer Uhrenfabrik tätig, erlernte sie die ihr bis dahin fremde Sprache und schrieb auf französisch ihre erfolgreichen Bücher, die in mehr als 30 Sprachen übersetzt wurden, unter anderem das berühmte »Große Heft«. Sie wurde mit zahllosen Preisen geehrt wie 2001 mit dem angesehenen Gottfried-Keller-Preis und 2008 dem Österreichischen Staatspreis für Literatur.
Agota Kristof gilt als bedeutendste Vertreterin der ungarischen Exilliteratur. Ihr Werk reflektiert das Drama von Emigration und Entwurzelung und der Suche nach dem verlorenen Glück und der eigenen Kindheit.
»Ihre Kunst ist das Balancieren zwischen Schweigen und Reden, das Resultat einer Ästhetik der Kargheit, wie man sie selten findet … Agota Kristof hat sich ohne Zweifel in die Liste der großen europäischen Autoren eingeschrieben.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Werke
- Die SühneAgota Kristof
- Eine Ratte huscht vorbeiAgota Kristof
- John und JoeAgota Kristof
- Das MonsterAgota Kristof
- Der Schlüssel zum FahrstuhlAgota Kristof
- Das große HeftAgota Kristof
- Die graue StundeAgota Kristof
- Die EpidemieAgota Kristof
- Die StraßeAgota Kristof

