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Verrücktes Blut - Garage X Wien
Österreichische Erstaufführung: 18.01.2012
Volker Schmidt inszeniert mit seiner new space company Nurkan Erpulats 'Stück des Jahres 2011'.
"Diese Inszenierung ist mehr als ein Stück zur "Sarrazin-Debatte", mehr als ein Stück über Xenophobie oder das vermeintliche Machogehabe von Migrantenkinder. Es zeigt, dass wir eigentlich schon viel weiter sind. Sein müssten. (…) Es ist erstaunlich, mit wie wenig Aufwand wie viel an aktueller Problematik in knapp zwei Stunden thematisiert werden kann. (…) Dieser Theaterabend hätte, wie so viele mit tagesaktueller Thematik, kopfschwer, aufgesetzt oder klischeebeladen werden können. Dass er das Gegenteil ist, liegt am stimmigen Text, der unaufgeregten Inszenierung und den locker auf der Bühne Agierenden." (nachtkritik.de)
Die brandheißen Themen Integration und Bildung haben Nurkan Erpulat und Jens Hillje in ein höchst brisantes Stück verpackt, das völlig losgelöst von moralischen Ansprüchen oder political correctness daherkommt. Vorurteile, Verallgemeinerungen, vermeintliche Toleranz und islamophobe Argumente - alles wird zugespitzt und bloßgestellt. Der Sprengstoff des Stückes ist die Ohnmacht, sagt Regisseur Volker Schmidt. (…) Volker Schmidt hat eine eigene für Wien passendere Typologie und Sprache gefunden, und das Stück auf sein hervorragendes Ensemble zugeschnitten. (oe1.orf.at)
Der schillernde Text, mit dessen Erstaufführung die Wiener Garage X ihre Reihe Pimp my Integration fortsetzte, ist ein echter Anti-Sarrazin. Er macht Schluss mit einer Reihe von Dominanzvorstellungen, wie sie hier-, aber auch andernorts durch leitkulturell verseuchte Gehirne spuken. (derStandard.at)
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der penner ist jetzt schon wieder wonanders - Maxim Gorki Theater
Juri Sternburgs Stück der penner ist jetzt schon wieder woanders wurde 2011 mit dem Förderpreis des Stückemarkts im Rahmen des Theatertreffens ausgezeichnet. Am 15. Januar 2012 kam es zur mit Spannung erwarteten Uraufführung am Maxim Gorki Theater Berlin in der Regie von Ekat Cordes.
"Hier prallen rasant Diesseits auf Jenseits, letzte Fragen auf leeres Gelaber, Coolness aufs große Gefühl, Witz auf Gewalt. Die beiden Kumpels Andrej und Igor suchen ihren Dealer, der immer woanders ist, und auf dem Weg zu ihm legen sie in der U-Bahn alle um, die ihnen auf den Keks gehen. (...) Eine Berliner Splatterkomödie hat Sternburg geschrieben, schön schwarz und deshalb so leicht, weil jedes Klischee durch mindestens ein weiteres wieder aufgehoben wird und die Sprache immer locker bleibt." (nachtkritik.de)
"Die amoralischen Hauptfiguren, die Sinnfragen, auf die Igor und Andrej trotz allem Nihilismus eine Antwort verlangen, sind keine in der Schreibschule entstandenen Kopfgeburten eines 28-jährigen Autors. Hier schießt jemand aus Überzeugung die Sinnangebote unserer Gesellschaft ab." (Die deutsche Bühne)
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Neue Stücke
Mit vier spannenden Stücken starten wir ins neue Jahr:
Martin Algus ist der zurzeit erfolgreichste Theaterautor Estlands. Sein Stück Kontakt wurde beim internationalen Wettbewerb 'Baltic New Drama 2011' ausgezeichnet.
Wie zufällig treffen die Personen in Kontakt aufeinander. Situationen entstehen, in denen sie gefangen sind, die sie zwingen miteinander ins Gespräch zu kommen. Mit feinem Gespür für Komik und Absurdität untersucht Martin Algus diverse Paarkonstellationen und lässt dabei viel Raum für das Nonverbale, für den Kontakt auf anderen Ebenen. Und während es immer auch um die existentiellen Fragen des Lebens geht, werden nach und nach die Verstrickungen zwischen den einzelnen Figuren deutlich. Frei zur DSE.
Alles muss Raus von Eric Pessan zeigt mit erschreckenden Detailschilderungen eine Massenpanik in einer Shoppingmall und stellt in Rückblenden die verschiedenen Perspektiven der Beteiligten eindrucksvoll gegenüber. Frei zur DSE.
In Sabine Schönfeldts Symbiose begleiten wir zwei Geschwister in der Spätpubertät auf dem schmalen Grat zwischen Ermüdung und Hysterie, zwischen Ernüchterung und Euphorie, zwischen dem Verlangen nach Nähe und dem Sie-Doch-Nicht-Ertragen-Können. Frei zu UA.
2010 ist das Jahr des 200. Todestages von Georg Büchner. Barbara Kappens Stück Der Schöne Tod zeigt die letzten Tage Büchners aus der Perspektive seiner Freunde, Frauen und Gegner und macht so Lust auf eine Wiederbegegnung mit diesem sprachgewaltigen, visionören und streitbaren Dichter, Denker und Forscher. Frei zur UA.
Die Textbücher können Sie HIER bestellen.
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Die Kuh ist los - ATZE Musiktheater
Am 07.01. fand die Premiere der Trilogie Die Kuh ist los im ATZE Musiktheater in Berlin statt. Neben Am Anfang war die Kuh und Alle Kühe fliegen hoch, das 2004 den IKARUS gewann, wurde auch zum ersten Mal Die Wuthkuh gezeigt. Den Autoren Eva Blum und Matthias Witting gelingt es mit ihren Stücken auf humorvolle Weise, Kinder für Themen wie Massentierhaltung, Fremdenfeindlichkeit und Umweltschutz zu sensibilisieren.
„Amüsant wir dem Zuschauer die Kluft zwischen Verstand und Bauchgefühl vor Augen geführt. Die Ratio, der Kopf, erklärt dem emotionalen Hinterteil Fremdwörter oder pocht auf Vernunft. Und doch – Das Hinterteil behält meistens Recht. (…) Eins ist sicher: Die zweiköpfige Kuh wird man nicht so schnell vergessen, egal wie alt.“ (Der Tagesspiegel)
„Skurrile Charaktere, herrliche Wortspiele, Verballhornungen der Fabel um Hase und Igel sowie eine anrührende Auseinandersetzung mit dem Tod [sind in 'Die Wutkuh'] gutes Futter für Rindviechfreunde. Die herzige Kuh kann sich im Atze Spielplan breit machen.“ (Berliner Zeitung)
„Die Idee eine Kuh Figur zu erschaffen, die im permantenen Widerstreit mit sich selber liegt, sorgt für gleichermaßen klamaukigen wie tiefsinnigen Witz – getragen durch engagiertes Schauspiel und Gesang. (…) Der Rinderwahn hat gerade erst begonnen.“ (Märkische Oderzeitung)

© Metzner
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Pavel Kohout - Die lange Welle hinterm Kiel
"Schuld und Sühne, Liebe und späte Vergebung: Das sind die Themen dieses ungewöhnlichen Melodrams nach dem gleichnamigen Roman des tschechisch-österreichischen Schriftstellers Pavel Kohout..." (ARD)
Erstausstrahlung: 04.01.2012 um 20:15 Uhr, ARD.
Regie: Nikolaus Leytner, Buch: Pavel Kohout & Klaus Richter, Kamera: Hermann Dunzendorfer. mit Christiane Hörbiger, Mario Adorf, Veronica Ferres, u.a.Theaterstücke von Pavel Kohout in unserem Verlagsprogramm finden Sie HIER.
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Verrücktes Blut - Staatstheater Braunschweig
"Verrücktes Blut ist der Theaterhit der Saison. Uraufgeführt in Berlin-Kreuzberg, von Publikum und Kritik begeistert gefeiert, von der Fachzeitschrift 'Theater heute' zum Stück des Jahres gekürt, stand es nun auf dem Spielplan des Staatstheaters Braunschweig (...) Heftiger Beifall." (Braunschweiger Zeitung)
"Das Phänomen 'Verrücktes Blut' ist jetzt definitiv ein Stück." (nachtkritik.de)
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Neu bei Pegasus
Rechtzeitig zum Spielzeitbeginn freuen wir uns, neue, außergewöhnliche Stücke bei Pegasus präsentieren zu können, die besondere Aufmerksamkeit verdienen:
Mit Klaus Hoffmanns „Brel – Die letzte Vorstellung“ ist ein kongeniales Theatererlebnis, das alle Facetten des bedingungslosen Kettenrauchers und Frauenliebhabers Jaques Brel widerspiegelt, frei zur Aufführung.
Im Bereich des Sprechtheaters können wir sowohl die Theaterfassung von Salman Rushdies weltbekanntem Roman „Harun und das Meer der Geschichten“, als auch Markus Bartls Bearbeitung von Serhij Zhadans Besteller "Depeche Mode" vorstellen. Das neue Stück „Warten, dass das Leben beginnt...“ von Anja Tuckermann, behandelt auf eine faszinierende Weise das 50. Jubiläum des Anwerbevertrages zwischen Deutschland und der Türkei.Auch im Bereich des Kindertheaters wird einiges geboten: mit Maja Bohns "Mama, wo ist eigentlich das Gestern hin?" und "Der Wutkuh" von Eva Blum und Matthias Witting sind zwei ganz besondere Stücke für Kinder ab 5 Jahren frei zur Uraufführung.
Die Textbücher können Sie HIER bestellen. Wir wünschen viel Freude beim Lesen! -
Alles über meine Mutter - Theater Lübeck
"In den voll besetzen Lübecker Kammerspielen feierte die Theaterfassung von Samuel Adamson nach dem Film von Pedro Almodóvar, für den der spanische Regiekultstar vor elf Jahren einen Oscar erhielt, eine stark umjubelte Premiere." (Kieler Nachrichten)
"Achtung, Leben! Wenn Lübecks Theaterchef Pit Holzwarth inszeniert, kommt das Kaleidoskop menschlichen Daseins auf die Bühne." (Schleswig-Holstein am Sonntag)
"Alles über meine Mutter ist ein Karneval des Individualismus, mit dem die gegenseitige Akzeptanz gefeiert wird und das Leben an sich, mit allen Unebenheiten, weil man sich über dessen Vergänglichkeit bewusst ist." (Unser Lübeck, Kulturmagazin)
"Alles über meine Mutter, Lübeck: hingehen! Es ist ein großartiger Abend geworden, deshalb hat das Publikum so lang und anhaltend applaudiert. Die Schauspieler beeindrucken durchgehend durch ihre intensive Spielweise - hingehen!" (Zuschauerstimme bei nachtkritik.de)
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Premieren 2012
unsere nächsten Premieren:
Jonas Hassen Khemiri
Invasion!
29.01., Staatstheater KasselMaarten Bakker
Chica Chica DSE
01.02., Thalia Theater HamburgNurkan Erpulat, Jens Hillje
Verrücktes Blut
04.02., Stadttheater BruneckHolger Schober
Ich komma saufen
07.02., Freilichtspiele Schwäbisch HallNurkan Erpulat, Jens Hillje
Verrücktes Blut
16.02., Odeïon Kulturforum SalzburgSamuel Benchetrit
Weniger 2 DSE
22.02., Theater an der Effingerstraße BernJordi Galceran
Die Grönholm Methode
03.03., Theater KoblenzPhilipp Löhle
Genannt Gospodin
03.03., Zimmertheater RottweilDavid Pharao
Der Gast
09.03., Boulevard MünsterPaul Pourveur
Shakespeare is dead - get over it!
10.03., DAS Theater Erlangen -
Neu bei PEGASUS
Eva Blum / Matthias Witting
Die WutkuhMaja Bohn
Mama, wo ist eigentlich das Gestern hin?Salman Rushdie
Harun und das Meer der GeschichtenKlaus Hoffmann
Brel - die letzte VorstellungAnja Tuckermann
Warten, dass das Leben beginnt...

