Medien

Pavel und Jelena Kohout

Kino (Auswahl)

Die Enthüllung

Das Ende der grossen Ferien

Arme Mörder

Grausame Kaninchen

Eine Tanz- und Liebesstunde

Theater (Auswahl)

1987Patt oder Spiel der Könige | UA: Schiller-Theater Berlin

1974Pech unterm Dach | UA: Stadttheater Ingolstadt

1973Armer Mörder | UA: Schauspielhaus Düsseldorf

1970Krieg im dritten Stock | UA: Akademietheater Wien

1967So eine Liebe | Realisické divadlo Prag

1967August, August, August | UA: Vinohradské Prag

Brand im Souterrain | UA: Stadttheater Ingolstadt

Sonstiges

2000Die lange Welle hinterm Kiel | A. Knaus Verlag, Buchveröffentlichung

1995Sternstunde der Mörder | A. Knaus Verlag, Buchveröffentlichung

1983Ende der grossen Ferien | A. Knaus Verlag, Buchveröffentlichung

1980Die Einfälle der heiligen Klara | Hoffmann & Campe, Buchveröffentlichung

1978Die Henkerin | Reich Verlag, Buchveröffentlichung

1969Aus dem Tagebuch eines Konterrevolutionärs | C. J. Bucher, Buchveröffentlichung

Ausbildung

Seit 1991 haben Jelena und Pavel Kohout, die elf Jahre zuvor österreichische Staatsbürger wurden, in Prag ihren Zweitwohnsitz.

Als einer der Wortführer des „Prager Frühlings“ wurde er 1969 aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen und über zwanzig Jahre totgeschwiegen. Gemeinsam mit Václav Havel verfasste er 1977 das Gründungsdokument der „Charta 77“. Ein Jahr später nahm Pavel Kohout einen Beratervertrag als Dramaturg am Burgtheater Wien an und erhielt den Österreichischen Staatspreis für europäische Literatur. Daraufhin wurden er und seine Frau Jelena aus der Tschechoslowakei ausgebürgert.

Bevor Pavel Kohout als Dramatiker und Romancier international bekannt wurde, wirkte er als Kulturattaché in Moskau und arbeitete als Journalist bei Rundfunk, TV und Zeitungen in Prag.